Sprachkita

Sprachkita
Sprachkita

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist 

Wir nehmen am Bundesprogramm: „Sprach-Kita – weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.

Damit ist der Auftrag verbunden, die 3 Schwerpunkte alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien umzusetzen und fest zu verankern. Es gilt, jedes Kind gezielt und systematisch darin zu begleiten und zu unterstützen, sich die deutsche Sprache anzueignen und die Eltern dabei einzubeziehen.

Zur Umsetzung des Programms arbeitet bei uns eine zusätzliche Fachkraft eng mit der Kita-Leitung und dem Kita-Team zusammen. Sie nimmt jährlich an ca. 6 Schulungen teil und gibt Infos, Materialien, Ideen und Neuigkeiten an das Team weiter.

Mit dem Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung wird der Alltag in unserer Einrichtung in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet, den Spracherwerb aller Kinder anzuregen und zu fördern.

Inklusive Pädagogik bezieht alle Beteiligten am Geschehen in unserer Kita ein: Kinder, Eltern und Team. In guter Zusammenarbeit können wir unsere Kita als anregenden Bildungsort so gestalten, dass es selbstverständlich ist, verschieden zu sein. Wichtig ist uns dabei mit Offenheit, Respekt und Sensibilität allen Beteiligten gegenüber zu treten.

Die Zusammenarbeit mit den Familien ist uns sehr wichtig, weil sie die Vorlieben und Besonderheiten ihres Kindes am besten kennen. Wir streben eine offene Erziehungs- und Bildungspartnerschaft an, indem wir mit Interesse, Offenheit und Wertschätzung aufeinander zugehen. So fühlen sich Familien willkommen, können die Bildungsprozesse ihres Kindes nachvollziehen und zur Verbindung der beiden Lebenswelten beitragen. 

Wie setzen wir die allgemeine Sprachförderung um?

Es gibt mehrmals wöchentlich individuelle Angebote für alle Kinder. Inhalte können sein:

  • Kreisspiele; auch mit Texten, die die Kinder sprechen oder singen.
  • Geschichten, die vorgelesen oder erzählt und von den Kindern nacherzählt werden.
  • Märchen, die erzählt oder gelesen werden.
  • Rollenspiele, die durch den Alltag oder die Geschichten und Märchen angeregt werden.
  • Fingerspiele, Verse, Abzählreime; gesprochen und gesungen.
  • Bilderbücher, vorgelesen oder von den Kindern erzählt, was sie dort sehen.
  • Klanggeschichten mit Instrumenten begleiten.
  • Erzählrunden über vielfältige Themen.
  • Lieder singen, auch mit Instrumenten begleiten.
  • Bewegungsspiele.

Es gibt Angebote für Kleingruppen, nach Alter getrennt oder nach Interesse der Kinder: Das können Sprachspiele, Rätselspiele, Tischspiele, Mal- und Bastelangebote, Experimente und vieles mehr sein.

Wir richten immer wieder unterschiedliche Spielecken ein, die die Kommunikation fördern, zum Beispiel:

  • Kaufladen,
  • Leseecke,
  • Kasperltheater,
  • Kuschelecke / -höhle,
  • Rollenspielecken zum Verkleiden oder mit Decken und Tüchern,
  • Puppenecke und
  • Bauecken mit unterschiedlichen Materialien.