Offenes Konzept

Gruppe

Im Kindergarten wird nach dem offenen Konzept gearbeitet. Dies bedeutet, es gibt verschiedene Räume, die verschiedene Funktionen einnehmen und die Kinder täglich selbst für sich entscheiden dürfen, wo und zu welcher Zeit sie in welchem Raum spielen. Konkret wird das Konzept wie folgt umgesetzt. Die pädagogischen Fachkräfte sind für je einen Monat einem Raum zugeteilt, danach wechseln sie in einen anderen Raum. Grundsätzlich stehen Turnhalle, Kreativraum, Bärengruppe, Elefantengruppe und bei gutem Wetter der Garten zur Verfügung. Frühstück wird parallel dazu angeboten.

In der Turnhalle finden verschiedene Spiele, Bewegungsstunden, Tänze und vieles mehr statt, was die Grob- und Feinmotorik der Kinder fördert und unterstützt weiter zu entwickeln. Zudem bringen die Kinder eigene Ideen und Wünsche ein, beispielsweise beim Bauen mit Bausteinen.

Im Kreativraum stehen den Kindern wöchentlich wechselnde Materialien zur Verfügung, über Buntstifte und Kleister bis hin zu Kreide, Knete und Wassermalfarben. Diese verschiedenen Impulse regen die Fantasie der Kinder an und unterstützen ihre kreative Art.

Die Bärengruppe zeichnet sich aus durch ihre vielen Akzente, die das Rollenspiel der Kinder begleiten und unterstützen. Die Verkleidungskiste sowie das Puppenhaus und die Puppenecke bieten vielfältige Möglichkeiten in verschiedenste Rollen zu schlüpfen und andere Charaktere anzunehmen. Ein großer Teil des Zimmers nimmt zudem die Leseecke und Ruheecke ein, in welcher die Kinder verweilen können und sich zurückziehen, wenn der Trubel des Alltags zu groß wird oder sie einfach eine kleine Pause brauchen. Zudem gibt es verschiedene Tisch- und Lernspiele, die aufgrund der ruhigen Atmosphäre in der Gruppe gut gespielt werden können.

In der Elefantengruppe liegt der Fokus auf Konstruktion und Konzentration. Durch verschiedenste Bausteine, Eisenbahnschienen und Materialien aus Holz oder Kunststoff können die Kinder einzigartige Bauten konstruieren und ihre Ideen immer wieder neu umsetzen. Puzzle mit unterschiedlicher Teileanzahl für jedes Alter sowie Magnetspiele laden die Kinder ein, ihre Konzentration zu fördern und sich auf etwas zu fokussieren. Die zweite Ebene gibt Spielraum für unterschiedliche Interpretationen, z.B. als Landschaft für die Eisenbahn oder als Bühne für große Ideen.

Der Garten bietet durch seine Spielmöglichkeiten Freiraum und Sicherheit zugleich. Durch ein großes Spielgerät sowie einem Sandspielplatz, einer großen Nestschaukel, verschiedenen Fahrzeugen, einem Spielhaus und einer Freifläche für verschiedene Spiele wie Fußball oder Ähnliches haben die Kinder viele alternative Möglichkeiten, um ihre Fein- und Grobmotorik zu fördern.

Die Kinder werden am Morgen von einem Mitglied des pädagogischen Personals in Empfang genommen, um sich anschließend selbstständig Aus- bzw. Umziehen zu können. Die Verabschiedung von den Eltern erfolgt bereits an der Eingangstüre. Dieses Prinzip gilt im Umkehrschluss auch während der Abholzeit.